chrisign gmbh
web management
Schmidstrasse 9
8570 Weinfelden

Wie kommt die Webseite auf den Bildschirm?

Angelika Yeboles

30.03.2016
Im folgenden Blog-Beitrag möchte ich Ihnen erläutern, wie ein Rechner zu den Informationen kommt, die für die Darstellung einer Webseite benötigt werden.

Im folgenden Blog-Beitrag möchte ich Ihnen erläutern, wie ein Rechner zu den Informationen kommt, die für die Darstellung einer Webseite benötigt werden.

Die ersten Schritte erfolgen im lokalen Netzwerk. Mehrere Rechner können hier mit einem Router verbunden sein, dieser ist wiederum mit einem Modem verbunden. Jede dieser Stationen besitzt eine eigene IP-Adresse, anhand derer jede Station eindeutig identifiziert werden kann. Nach aussen wird nur die IP-Adresse des Modems weitergegeben. Der Router erkennt, welchem Rechner welche interne IP-Adresse zugeordnet wurde.

Nun versuche ich von meinem Rechner die Website www.chrisign.ch aufzurufen. Mein Rechner sendet eine Anfrage mit meiner IP-Adresse an das Modem. Falls ich die Seite noch nie aufgerufen habe, und das Modem nicht weiss, welche Adresse diese Anfrage aufweist, leitet es die Anfrage mit seiner IP-Adresse an den Provider (Internet Service Provider ISP) weiter. Der ISP hat eine Liste all seiner Anschlüsse mit den jeweiligen IP-Adressen. Der Provider sendet jetzt eine Anfrage an das globale Domain Name System (DNS). Es funktioniert in etwa wie ein Telefonbuch fürs Internet. Im DNS wird ermittelt, welche IP-Adresse zu der gesuchten Domain gehört.

Wenn kurz vor mir schon jemand chrisign.ch aufgerufen hat, erinnert sich der DNS-Server daran und gibt mir die richtige IP-Adresse zurück. Wenn der letzte Aufruf schon länger her oder die Domain noch unbekannt ist, wendet er sich an die nächsthöhere Instanz, nämlich die 13 Root Server, die die Daten aller DNS-Server sammeln.

Durch ein Netz von Routern werden die Inhalte mittels der IP-Adresse von www.chrisign.ch angefragt. Anhand der IP-Adresse, weiss der Router zu welchem weiteren Router er meine Anfrage als nächstes senden muss, bis ich schliesslich beim Server lande, der die angeforderten Informationen besitzt, in meinem Beispiel der Server von chrisign.ch.

Der Sourcecode der Webseite, welcher für den Aufbau und die Darstellung der Webseite verantwortlich ist, wird vom Server in kleine Datenpakete aufgespaltet und an die IP-Adresse des Modems zurückgeschickt. Die einzelnen Datenpakete können unterschiedliche Wege nehmen und die Reihenfolge kann sich ändern. Das ist aber nicht schlimm, da jedes Paket anhand einer Prüfsumme wieder richtig zusammengesetzt werden kann. Schliesslich wird die Website im Browser korrekt angezeigt, sobald die Daten an die vom Router erfasste IP-Adresse des Rechners zurückgeschickt worden sind.

Bei jeder Station werden die zurückgesendeten Informationen gespeichert (Cache), sodass bei erneutem Aufrufen einer Website nicht nochmals die gesamte Abfrage erfolgen muss. 



Nicolas Schenk
Nicolas Schenk
AgenturleitungAgenturleitung / Projektleitung

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