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Threema - Alternative zu WhatsApp aus der Schweiz

Es ist der Hightech-Deal des Jahres: Facebook erwirbt für 19 Milliarden US-Dollar den Kurznachrichtendienst WhatsApp. Ist die Kurznachrichten-App Threema der lachende Dritte des Deals?

Es ist der Hightech-Deal des Jahres: Facebook erwirbt für 19 Milliarden US-Dollar den Kurznachrichtendienst WhatsApp. Ein Google-Vertreter kommentierte höhnisch, da habe wohl jemand ein Komma nach der Eins vergessen. Der Spott Googles dürfte aber nicht der einzige negative Effekt sein, der sich einstellen könnte. Viele der 450 Millionen WhatsApp-Nutzer entschieden sich ganz bewusst für die Kurznachrichten-App, um Facebook aus dem Weg zu gehen. Sie dürften nun zumindest teilweise die Flucht antreten. Eine Alternative ist die schweizerische App Threema. Die Anhänger der Anwendung feiern sie als "sicheren Hafen".


Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und manuelle Kontaktergänzungen

Äusserlich ähneln sich WhatsApp und Threema. Die Funktionen der beiden Anwendungen sind in etwa identisch, allerdings ist Threema deutlich sicherer: Die App verfügt über eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die nicht nur für Texte, sondern auch für Bilder gilt. Ausserdem können die Kontakte im Adressbuch zwar automatisch synchronisiert werden, aber der Nutzer kann sich auch dagegen entscheiden und eine manuelle Liste anlegen. Die App erzeugt automatisch in der Form eines QR-Codes einen ID-Schlüssel, den man im Smartphone des Gegenüber auslesen kann. Der Kontakt wird auf diese Weise sicher hinzugefügt. Wer möchte, kann auch seine Email-Adresse oder seine Handynummer mit der Kurznachrichten-App verknüpfen, um so von anderen Benutzern gefunden zu werden. Aber auch dies ist nur optional - anders als bei WhatsApp, wo die Nummer automatisch ausgelesen wird.

Fazit: Threema hat eine Chance
Im Vergleich zu WhatsApp hat die Kurznachrichten-App Threema nur zwei Nachteile: Die App ist fast doppelt so teuer und zählt deutlich weniger Nutzer. Zumindest der erste Punkt könnte sich allerdings von alleine erledigen: Facebook-Chef Mark Zuckerberg sagte, "dass mit dem Geld verdienen" müsse bei WhatsApp besser werden. Da er sich bereiterklärt hat, keine Werbung oder Spiele über Kurznachrichten-App zu vermarkten, klingt dies nach einer Preiserhöhung. Dies könnte Nutzer kosten, die deshalb zu der ohnehin sichereren Alternative Threema überlaufen. Ob es so kommt, bleibt abzuwarten.



Cécile Kunz
Cécile Kunz
AgenturleitungAgenturleitung / Onlinemarketing

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