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diaspora: privates Social Network

Die Berichte über die "Datenkrake" Facebook sind inzwischen legendär. Das Social Network Google Plus ist nicht besser, steht es doch unter der Kontrolle der Suchmaschine, die dafür bekannt ist, individuelle Nutzerprofile zu erstellen und zu vermarkten. Das "Projekt Diaspora" der Diaspora Foundation möchte Abhilfe schaffen.

Die Berichte über die "Datenkrake" Facebook sind inzwischen legendär. Das Social Network Google Plus ist nicht besser, steht es doch unter der Kontrolle der Suchmaschine, die dafür bekannt ist, individuelle Nutzerprofile zu erstellen (und zu vermarkten). Das "Projekt Diaspora" der Diaspora Foundation möchte Abhilfe schaffen und bietet seinen Usern eine neue Heimat, die sich in drei zentralen Punkten von anderen Netzwerken unterscheidet: Das Social Network ist dezentral, frei und steht für den Schutz der Privatsphäre ein - so das Versprechen der Gründer.

Dezentralisierung über Pods
Diaspora arbeitet nicht über einen zentralen Server, der alle Daten speichert, sondern über lokale Pods. Jeder Nutzer kann auf Wunsch einen eigenen derartigen Server betreiben. Jeder User erhält die Daten der andere Nutzer, die sich auf dem Pod angemeldet haben. Die regionalen Server verbinden sich nahtlos untereinander. Man kann dadurch mit allen Nutzern des Networks in Verbindung treten.

Die Freiheit ein anderer zu sein
Die meisten Netzwerke machen es zumindest auf dem Papier zur Bedingung, sich mit seinem Klarnamen anzumelden. Zwar lassen sich diese Vorgaben faktisch leicht umgehen, kommt aber beispielsweise Facebook darauf, dass ein Fake-Name verwendet worden ist, wird das Konto gelöscht. Dieses Problem stellt sich bei Diaspora nicht. Die Nutzer können sich nennen wie sie möchten. Wer den Wunsch und die Fähigkeit hat, darf sogar den Quellcode des Networks verändern, um dieses so zu erleben, wie er es sich wünscht.

Geschützte Privatsphäre
Die Gründer des Netzwerks versprechen zudem, die Daten ihrer Nutzer nur so zu verwenden, wie diese es wünschen. So könnten die User, um ganz sicherzugehen, dass es zu keinem Missbrauch z.B. in Gestaltung von Vermarktung der Daten kommt, einfach einen eigenen Pod errichten und hier die entsprechenden Regelungen vorgeben.

Fazit: Mitmach-Kultur notwendig
Diaspora hat es sich zum Ziel gesetzt, all das richtig zu machen, dass es bei den grossen Social Networks zu bemängeln gibt. Damit das Vorhaben allerdings funktioniert, sind zahlreiche Nutzer ebenso wie eine lebendige Mitmach-Kultur notwendig. Gelingt dies, wird das Projekt zu einer lohnenden neuen Heimat.

Details: https://diasporafoundation.org  



Nicolas Schenk
Nicolas Schenk
AgenturleitungAgenturleitung / Projektleitung

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