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Crime Forecast mit Big Data

Im angelsächsischen Sprachraum macht seit einiger Zeit in der Welt der Verbrechensbekämpfung eines neues Konzept Karriere: Crime Forecast with Big Data - also die Vorhersage von Verbrechen mittels grosser Datenmengen.

Im angelsächsischen Sprachraum macht seit einiger Zeit in der Welt der Verbrechensbekämpfung eines neues Konzept Karriere: Crime Forecast with Big Data - also die Vorhersage von Verbrechen mittels grosser Datenmengen. Das ganze Konzept erinnert an den SciFi-Hollywood-Blockbuster "Minority Report": In diesem Fall übernehmen aber nicht menschliche Orakel die Crime Forecast, sondern Informationen über früherer Straftaten. 

Crime Forecast with Big Data: So funktioniert das Konzept 
Am Beispiel der Programme PredPool, das in London und LA gestetet wurde, sowie RTM (Risk Terrain Modelling), das seit Januar 2014 kostenlos von überall auf der Welt kostenlos heruntergeladen werden kann, zeigt sich, welche Idee hinter dem Crime Forecast with Big Data Ansatz steht: Bestimmte Verbrechen spielen sich in vergleichbaren oder sogar exakt denselben Regionen ab, weil die Umgebung diese begünstigt. Dies können entweder physische Merkmale der Örtlichkeiten sein, die eine einfache Flucht erlauben. Oder die Ansammlung schlecht geschützter Ziele für Raubüberfälle. 

Kombiniert man nun die riesigen Datenmengen vergangener Straftaten mit den Landkarten, so wird es möglich, Verbrechensspitzen zu erkennen. Gewinnt man so z.B. die Erkenntnis, dass es in einer bestimmten Region immer wieder zu Einbrüchen kommt, kann man vorhersagen, dass diese Gegend stark gefährdet ist, dass die entsprechende Straftat wieder passiert und Gegenmassnahmen einleiten. Stimmt die Ausgangsthese, dass bestimmte Verbrechen in spezifischen Regionen besonders häufig vorkommen, die man mit der Hilfe großer Datenmengen bestimmen kann, wäre dies nicht weniger als eine Revolution in der Verbrechensbekämpfung. 

Crime Forecast with Big Data bislang nicht sehr präzise 
Die bisherigen Ergebnisse sind allerdings noch nicht überzeugend. Die RTM-Software, die von der bekannten Rutgers-Universität entwickelt wurde, kann zwar "Crime Hotspots" - also Orte, wo es häufig zu Verbrechen kommt - vorhersagen und auf der Karte kenntlich machen. Bestimmte Arten von Straftaten, die an an spefizische Örtlichkeiten gebunden sind, konnten hingegen bislang nicht gefunden werden. PredPool konnte z.B. in London über einen Testzeitraum von vier Monaten mit einer Sicherheit von 8,5 Prozent die richtigen Orte vorhersagen, wo es zur Strassenkriminalität kommen würde. Die Polizei kam auf fünf Prozent. In Los Angeles lag das Zahlenverhältnis bei sechs zu drei Prozent für die Software. Die Idee scheint also sehr vielversprechend zu sein und ist schon jetzt dem Menschen überlegen - aber längst noch nicht effektiv genug, um wirklich von einer Revolution der Verbrechensbekämpfung sprechen zu können.

An dieser Stelle möchte ich noch einen Buchtipp zum Thema Big Data hinterlegen (Link zu Amazon):

Big-Data: Die Revolution, die unser Leben verändern wird.



Nicolas Schenk
Nicolas Schenk
AgenturleitungAgenturleitung / Projektleitung

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