AMP - Accelerated Mobile Pages
AMP - Accelerated Mobile Pages
AMP - Accelerated Mobile Pages

AMP - Accelerated Mobile Pages

Stephan BitziWeinfelden, 26.05.2016

Im Oktober 2015 hat Google das Projekt „AMP – Accelerated Mobile Pages“ (Beschleunigte Mobilseiten) gestartet und veröffentlicht. Ab heute ist auch der Blog der chrisign gmbh mit AMP optimiert.

Das Problem mit den Ladezeiten

Besonders wenn man unterwegs ist und schlechten Empfang hat, kann das Laden einer Webseite ewig dauern. Dies ist auch oft im Zug der Fall. Man sucht sich einen Artikel zu einem bestimmten Thema und klickt nach der Suche bei Google auf einen Link. Das Laden dauert lange. So lange, dass man eventuell sogar den Seitenaufbau abbricht und den Artikel nicht liest.

Dies hat für alle Beteiligten nur negative Auswirkungen. Der Benutzer konnte den Artikel nicht lesen; Der Publisher konnte dem User seinen Artikel, in den er viel Arbeit gesetzt hat, nicht zeigen und konnte auch nichts verdienen, da auch keine Werbung angezeigt werden konnte.

Intelligentes Laden der Inhalte

Mit AMP will Google diesem Problem Abhilfe schaffen. Auf einer AMP-Seite wird spezielles HTML-Markup, sowie besonders abgespecktes JavaScript und CSS verwendet.

Google AMP - Accelerated Mobile Pages

Besucht ein Benutzer die Seite, werden automatisch erst die Inhalte geladen, welche „above the fold“ – also die Inhalte, die ohne Scrollen zu müssen, sichtbar sind – befinden. Bilder und Videos, welche sich „below the fold“ befinden, werden asynchron nachgeladen. Während bspw. ein Bild noch nicht geladen ist, wird automatisch eine Ladeanimation angezeigt.

 

Caching-System

Ebenfalls bietet Google ein optionales Caching-System an, mit dem die Seiten bei Google vorgespeichert und so noch schneller ausgeliefert werden.

Ausserdem werden von Google gecachte Seiten über HTTP 2.0 ausgeliefert, was sich nochmals erheblich positiv auf die Geschwindigkeit auswirkt.

Separate Seite mit angepasstem HTML und minimalem CSS

Google gibt in der AMP Dokumentation klar vor, wie die Seite aufgebaut werden muss. Ausserdem muss ein Script von externer Quelle und die sogenannte „AMP-Boilerplate“ eingebunden werden.

Google führt mit einem sehr übersichtlichen Tutorial und einer gut strukturierten Dokumentation durch den gesamten Prozess der Umstellung.

Überzeugen Sie sich selbst

Um AMP Seiten zu testen, besuchen Sie mit einem mobilen Gerät g.co/ampdemo und suchen Sie bestenfalls nach einem aktuellen Begriff. Natürlich können Sie auch diesen Blogbeitrag in unserer AMP-Umgebung anschauen.

Die chrisign gmbh unterstützt Sie gerne bei der Planung und Umsetzung von AMP. Für weitere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Stephan Bitzi

Webentwicklung
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