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5 Gründe gegen Open Source CMS

Mittlerweile gibt es Open Source Software in vielen Bereichen. Open Source ist auf den ersten Blick kostenlos und kann frei verwendet und angepasst werden. Wieso sollte man also Geld für eine Lizenz ausgeben?

Mittlerweile gibt es Open Source Software in vielen Bereichen. Open Source ist auf den ersten Blick kostenlos und kann frei verwendet und angepasst werden. Der Kostenfaktor ist vor allem für private Anwender interessant, die nur hin und wieder mit verschiedenen Desktop-Anwendungen arbeiten. Warum soll ich, so denken viele, einen Haufen Geld für ein professionelles Office-Programm ausgeben, wenn ich mir Software wie Libre Office oder Open Office gratis herunterladen kann? Wenn ich etwas nicht weiss, wende ich mich in der Hoffnung an die Community, dass dort meine Fragen gelöst werden.

Anders sieht es für Unternehmen aus, die auf eine hochkomplexe Software-Umgebung angewiesen sind, zum Beispiel Content Management Systeme (CMS). Zwar gibt es auch hier freie Lösungen wie Joomla oder TYPO3, mit denen sich vordergründig erstmal Geld für die Lizenz sparen lässt. Steigt man allerdings tiefer in die Thematik ein, finden sich reichlich gute Gründe, auf kommerzielle, proprietäre Software von renommierten Herstellern wie z.B. admiralCX zu setzen.

1. Lernaufwand: Proprietäre Software ist für den Anwender schnell zu erlernen. Wer ein Open Source CMS wie Joomla oder TYPO3 nutzen will, muss sich gründlich einarbeiten. Das beginnt bereits bei der Installation und Konfiguration des Systems. Dafür können Stunden und Tage draufgehen, die in einem Unternehmen die Arbeitsabläufe bremsen und sehr viel Geld kosten. Bei proprietären Systemen kümmert sich der Anbieter um die Bereitstellung. Auf den Kunden bzw. seine Mitarbeiter kommt anschliessend nur noch ein geringer Schulungsaufwand zu. Die Einarbeitung ist in kürzester Zeit erledigt.

2. Die Frage nach dem Support. Die Foren der Open Source Community bieten oftmals schnelle Hilfe. Zudem gibt es Firmen, die auch für Open Source professionelle Unterstützung anbieten - dies dann allerdings nicht mehr kostenlos. Aber was passiert, wenn es zu einem bestimmten Problem noch keine Antwort in der Community gibt? Ein Unternehmen ist dann ziemlich aufgeschmissen. Die Support-Frage ist deshalb für viele Business-Kunden eines der Haupt-Gründe gegen Open Source.

3. Garantie und Haftung. Die Community einer Open Source Software garantiert keinen reibungslosen Ablauf und haftet auch nicht für Schäden oder Ausfälle. Das liegt in der Natur der Sache. Für Unternehmen ist dieser Faktor ein weiterer Grund für kommerzielle und gegen Open Source Produkte. Zudem ist bei kleineren Projekten nicht gewährleistet, ob sie langfristig überleben oder nicht nach kurzer Zeit wieder in der Versenkung verschwinden.

4. Sicherheit. Hacker und andere IT-Kriminelle stürzen sich gerne auf weit verbreitete Systeme, um Schaden anzurichten. Das Thema Sicherheit ist bei proprietären Anbietern in der Regel in besseren Händen, was auch dazu führt, dass nicht dauernd Sicherheitsupdates durchgeführt werden müssen, die die Ressourcen von Unternehmen stark beanspruchen und so keine laufende Kosten verursacht.

5. Dokumentation. Nicht zuletzt ist eine umfangreiche und zuverlässige Dokumentation der eingesetzten CMS Software bei kommerziellen Anbietern eher zu finden als in der Open Source Gemeinde.

Fazit: Kostenpflichtige CMS-Systeme ersparen trotz (einmaligen) Lizenzgebühren langfristig Geld und Stress gegenüber Open Source Projekten.



Cécile Kunz
Cécile Kunz
AgenturleitungAgenturleitung / Onlinemarketing

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