HTMLHTML ist die Auszeichnungssprache, aus der jede Webseite besteht. Sie beschreibt die Struktur einer Seite: was eine Überschrift ist, was ein Absatz, was ein Bild. Der Browser liest HTML und zeigt die Seite entsprechend an.
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SitemapEine Sitemap ist eine Datei, die alle wichtigen Seiten einer Website auflistet und Suchmaschinen dabei hilft, diese vollständig zu indexieren.
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JSONJSON ist ein weit verbreitetes, leicht lesbares Datenformat zum Austausch von strukturierten Informationen zwischen Systemen.
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SVGSVG ist ein vektorbasiertes Bildformat für das Web. SVG-Dateien sind skalierbar, klein und können direkt im HTML-Code eingebettet werden.
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Suchmaschinenoptimierung (SEO)SEO umfasst alle Massnahmen, die dazu beitragen, dass eine Webseite in den Suchergebnissen von Google möglichst weit oben erscheint.
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XML

XML (Extensible Markup Language) ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur strukturierten Darstellung von Daten. Sie verwendet Tags ähnlich wie HTML, ist aber nicht auf die Darstellung im Browser ausgelegt, sondern auf den strukturierten Austausch und die Speicherung von Daten. XML begegnet im Web-Alltag vor allem als Format für Sitemaps, RSS-Feeds und ältere APIs.

  • Extensible Markup Language

Was ist XML?

XML steht für «Extensible Markup Language» – erweiterbare Auszeichnungssprache. Es ist ein vom W3C standardisiertes Textformat, das Daten in einer hierarchischen Struktur aus Tags speichert. Anders als hat XML keine vordefinierten Tags – die Struktur wird vom Anwendungsfall selbst bestimmt. Ein Produktkatalog, eine oder ein Kalender-Feed können alle als XML dargestellt werden, jedes mit seinen eigenen sinnvollen Tag-Namen.

XML-Daten sind für Menschen lesbar und für Maschinen verarbeitbar. Das macht XML zum universellen Austauschformat für Systeme, die miteinander kommunizieren müssen – auch wenn sie von verschiedenen Herstellern stammen oder in verschiedenen Programmiersprachen geschrieben sind.

Funfact

XML wurde 1998 vom W3C standardisiert – als vereinfachte Variante des weit komplexeren SGML (Standard Generalized Markup Language), das seit den 1980er-Jahren für technische Dokumentationen eingesetzt wurde. In den 2000er-Jahren galt XML als universelle Lösung für jeden Datenaustausch im Web. Heute hat XML in vielen Bereichen abgelöst – doch für bestimmte Anwendungen wie Sitemaps, Office-Formate (DOCX, XLSX) und Industriestandards bleibt XML unverzichtbar.

Wo begegnet XML im Web-Alltag?

  • : Die einer Webseite ist das häufigste XML-Dokument im Web-Alltag
  • RSS-Feed: Blog-Abonnements und Podcast-Feeds werden als XML ausgeliefert
  • Office-Formate: DOCX und XLSX sind intern ZIP-Archive mit XML-Dateien
  • SOAP-APIs: Ältere Web-Services und Behörden-Schnittstellen nutzen XML
  • Produktdaten: Produktkataloge zwischen ERP-Systemen und Shops
  • : SVG-Grafiken sind technisch XML-Dokumente

Was bedeutet das für meine Webseite?

Für Webseitenbetreiber ist XML vor allem als Format der relevant. Diese Datei, die unter /.xml erreichbar ist und Google alle wichtigen Seiten meldet, ist ein XML-Dokument. SEO-Plugins wie Yoast oder Rank Math erstellen und pflegen sie automatisch – man muss XML nicht verstehen, um davon zu profitieren.

Wer Produkte aus einem Warenwirtschaftssystem in einen Online-Shop importiert oder Daten zwischen verschiedenen Systemen austauscht, kommt häufiger mit XML in Berührung. Viele Schnittstellen älterer ERP- oder Kassensysteme liefern Daten im XML-Format – moderne Integrationen konvertieren diese dann in weiter.