Google Ads
Google Ads ist die Werbeplattform von Google, über die Unternehmen bezahlte Anzeigen in den Google-Suchergebnissen, auf YouTube, in Apps und auf Millionen von Partner-Webseiten schalten können. Abgerechnet wird meist pro Klick – das heisst, Kosten entstehen erst, wenn jemand auf die Anzeige klickt. Google Ads ermöglicht es, gezielt Personen zu erreichen, die aktiv nach bestimmten Produkten oder Dienstleistungen suchen.
- Google AdWords
Was ist Google Ads?
Google Ads (früher: Google AdWords) ist die Werbeplattform von Google. Unternehmen können damit Anzeigen erstellen, die in den Google-Suchergebnissen, auf YouTube, in Google Maps, in Gmail oder auf Webseiten im Google Display-Netzwerk erscheinen. Die Plattform funktioniert nach dem Auktionsprinzip: Werbetreibende bieten auf bestimmte Suchbegriffe (Keywords), und Google entscheidet anhand von Gebot und Anzeigenqualität, welche Anzeige an welcher Position erscheint.
Abgerechnet wird in der Regel nach dem CPC-Modell (Cost per Click): Kosten entstehen erst dann, wenn jemand tatsächlich auf die Anzeige klickt – nicht schon beim blossen Anzeigen.
Funfact
Google Ads wurde im Oktober 2000 unter dem Namen «Google AdWords» gestartet – mit gerade einmal 350 Kunden. Heute ist Google Ads die grösste Einnahmequelle von Alphabet (Googles Mutterkonzern): Über 75 % des gesamten Umsatzes stammen aus Werbeeinnahmen. Das Umbenennen von AdWords zu Google Ads erfolgte 2018.
Welche Kampagnentypen gibt es?
- Display-Anzeigen: Bild- und Banneranzeigen auf Millionen von Partner-Webseiten
- Suchanzeigen: Textanzeigen in den Google-Suchergebnissen – erscheinen bei passenden Suchanfragen
- Shopping-Anzeigen: Produktanzeigen mit Bild und Preis – ideal für Online-Shops
- Video-Anzeigen: Videowerbung auf YouTube vor oder während Videos
Wichtige Begriffe im Google-Ads-Alltag
- CPC: Cost per Click – Kosten pro Klick auf die Anzeige
- CTR: Click-through Rate – Anteil der Klicks an Impressionen
- Qualitätsfaktor: Googles Bewertung der Anzeigenrelevanz (1–10)
- ROAS: Return on Ad Spend – Umsatz pro eingesetztem Werbefrankens
Google Ads vs. SEO – was ist der Unterschied?
SEO (Suchmaschinenoptimierung) zielt darauf ab, langfristig organisch – also ohne bezahlte Anzeigen – in den Suchergebnissen sichtbar zu werden. Das braucht Zeit, liefert aber dauerhafte Resultate. Google Ads liefert sofortige Sichtbarkeit, solange das Budget läuft – hört man auf zu zahlen, verschwinden die Anzeigen.
Für viele KMU ist eine Kombination sinnvoll: Google Ads für schnelle Resultate und gezielte Aktionen, SEO für langfristige und kosteneffiziente Sichtbarkeit. Wichtig dabei: Ohne Conversion-Tracking weiss man nicht, ob die Klicks auch zu Anfragen oder Käufen geführt haben.