UXUX bezeichnet das gesamte Erlebnis, das ein Nutzer bei der Verwendung einer Website oder Applikation hat: von der Bedienbarkeit bis zum Gesamteindruck.
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Barrierefreiheit

Barrierefreiheit im Web bedeutet, dass eine Webseite so gestaltet ist, dass sie von allen Menschen genutzt werden kann – unabhängig von körperlichen oder kognitiven Einschränkungen. Dazu gehören unter anderem ausreichend Kontrast, verständliche Texte und die Bedienbarkeit ohne Maus. Für bestimmte Organisationen ist barrierefreies Webdesign gesetzlich vorgeschrieben.

  • Web Accessibility

Was ist Barrierefreiheit im Web?

Barrierefreiheit (englisch: Accessibility, kurz: A11y) bedeutet, dass Webseiten und digitale Inhalte so gestaltet sind, dass sie von möglichst vielen Menschen genutzt werden können – auch von Personen mit Sehbehinderungen, Hörbeeinträchtigungen, motorischen Einschränkungen oder kognitiven Besonderheiten.

In der Praxis heisst das: Bilder haben beschreibende Alternativtexte, Videos haben Untertitel, Formulare sind mit der Tastatur bedienbar, und Farben haben ausreichend Kontrast. Der internationale Standard dafür sind die WCAG (Web Content Accessibility Guidelines), herausgegeben vom W3C.

Funfact

Das Kürzel «A11y» steht für «Accessibility» – zwischen dem A und dem Y liegen genau 11 Buchstaben. Solche Abkürzungen heissen Numeronyme und sind im Technologiebereich verbreitet: «i18n» steht für «Internationalization», «l10n» für «Localization».

Die vier Grundprinzipien der WCAG

Wahrnehmbar

Inhalte müssen sicht- oder hörbar sein

Bedienbar

Alles muss ohne Maus nutzbar sein

Verständlich

Texte und Abläufe klar formuliert

Robust

Kompatibel mit Hilfstechnologien

Wer ist zur Barrierefreiheit verpflichtet?

In der Schweiz schreibt das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) Barrierefreiheit für öffentlich zugängliche Dienstleistungen vor – das betrifft vor allem Bundesbehörden und bundesnahe Betriebe. In der EU gilt seit 2025 der European Accessibility Act (EAA), der auch viele private Unternehmen einschliesst, die digitale Produkte oder Dienstleistungen anbieten.

Für KMU besteht in vielen Fällen keine direkte gesetzliche Pflicht – aber eine kluge Investition: Barrierefreie Webseiten sind oft auch für Suchmaschinen besser lesbar, laden schneller und bieten eine bessere für alle Besucher.

Barrierefreiheit und SEO

Viele Anforderungen der Barrierefreiheit überschneiden sich mit guten SEO-Praktiken: Alternativtexte für Bilder helfen sowohl Screenreadern als auch Google. Eine klare Überschriftenstruktur erleichtert sowohl die Lesbarkeit für Menschen als auch die Indexierung durch Suchmaschinen. Wer seine Webseite barrierefrei gestaltet, verbessert in der Regel gleichzeitig seine Sichtbarkeit in den Suchergebnissen.