ConversionrateDie Conversionrate gibt an, wie viel Prozent der Website-Besucher eine gewünschte Aktion ausführen: Anfrage, Kauf, Anmeldung.
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UX

UX steht für «User Experience» – das Nutzererlebnis. Es beschreibt, wie eine Person eine Webseite, App oder ein Produkt erlebt: Ist sie einfach zu bedienen? Findet man, was man sucht? Fühlt sich der Ablauf logisch an? Gutes UX-Design stellt die Bedürfnisse der Nutzenden in den Mittelpunkt – und sorgt dafür, dass sie ihr Ziel möglichst einfach, angenehm und effizient erreichen.

  • User Experience

Was ist UX?

UX steht für «User Experience» – auf Deutsch: Nutzererlebnis oder Nutzererfahrung. Es beschreibt die Gesamtheit aller Eindrücke und Erlebnisse, die eine Person beim Umgang mit einer Webseite, App oder einem digitalen Produkt hat – von der ersten Wahrnehmung über die Nutzung bis zum Verlassen der Seite.

UX-Design ist die Disziplin, die dafür sorgt, dass dieses Erlebnis möglichst positiv ist. Das umfasst die logische Struktur einer Webseite, die Führung durch einen Prozess (z. B. ein Kontaktformular oder einen Checkout), die Verständlichkeit von Inhalten und die Reaktion auf Fehler oder unerwartete Situationen.

Funfact

Der Begriff «User Experience» wurde in den frühen 1990er-Jahren von Don Norman geprägt, als er bei Apple arbeitete. Norman wollte damit einen Begriff schaffen, der über reine Usability («Benutzbarkeit») hinausgeht und das gesamte Erleben einer Person mit einem Produkt beschreibt. Sein Buch «The Design of Everyday Things» gilt bis heute als Standardwerk des UX-Designs – und handelt unter anderem davon, warum Türen oft so verwirrend sind.

UX und UI – wo ist der Unterschied?

UX – User Experience

  • Wie etwas sich anfühlt
  • Ablauf, Logik, Struktur
  • Gesamterlebnis
  • Forschung, Testen, Optimieren
  • «Wie erlebe ich es?»

UI – User Interface

  • Wie etwas aussieht
  • Farben, Typografie, Icons
  • Visuelle Gestaltung
  • Design, Ästhetik, Konsistenz
  • «Was sehe ich?»

Typische UX-Probleme auf Webseiten

  • Unklare Navigation: Besucher finden nicht, was sie suchen – weil Menüpunkte zu allgemein oder zu versteckt sind.
  • Zu lange Formulare: Jedes zusätzliche Pflichtfeld senkt die Abschlussrate. Weniger Felder bedeuten mehr Einsendungen.
  • Schlechte Mobile-UX: Buttons zu klein zum Antippen, Text zu klein zum Lesen, horizontales Scrollen – auf dem Smartphone ist UX besonders kritisch.
  • Langsame Ladezeiten: Jede Sekunde Wartezeit ist eine UX-Störung. Besucher brechen ab, bevor der Inhalt überhaupt sichtbar ist.
  • Fehlender Call-to-Action: Wenn nicht klar ist, was als nächstes getan werden soll, tut der Besucher gar nichts – und geht.

Was bedeutet UX für mein Unternehmen?

UX ist direkt mit der verknüpft: Je einfacher es ist, eine Anfrage zu stellen oder einen Kauf abzuschliessen, desto häufiger tun es Besucher. Kleine UX-Verbesserungen – ein kürzeres Formular, ein klarerer Button, eine bessere Struktur der Seite – können die spürbar erhöhen, ohne dass mehr Besucher auf die Seite kommen müssen.

UX-Optimierung beginnt nicht mit Design-Software, sondern mit Beobachtung: Wo springen Besucher ab? Welche Seiten werden lange angeschaut, ohne dass jemand klickt? Tools wie Heatmaps, Session Recordings oder einfache Nutzertests mit echten Personen liefern die wichtigsten Erkenntnisse.