IMAPIMAP ist ein Protokoll zum Abrufen von E-Mails, bei dem die Nachrichten auf dem Server verbleiben und auf allen Geräten synchron sind.
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POP3POP3 lädt E-Mails vom Server auf das lokale Gerät und löscht sie standardmässig danach vom Server.
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SSL / HTTPSSSL (Secure Sockets Layer) verschlüsselt die Verbindung zwischen Browser und Webserver, damit Daten nicht abgefangen werden können. Im Alltag erkennbar am «https://» und dem Schloss-Symbol in der Adresszeile.
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DomainEine Domain ist die Adresse einer Webseite im Internet, zum Beispiel chrisign.ch. Sie macht aus einer technischen Serveradresse etwas Lesbares und Merkbares. Domains werden bei einem Registrar registriert und jährlich erneuert.
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SPFSPF ist ein E-Mail-Sicherheitsverfahren, das festlegt, welche Server E-Mails im Namen einer Domain versenden dürfen. Es schützt vor gefälschten Absenderadressen. SPF wird als TXT-Record in den DNS-Einstellungen einer Domain hinterlegt.
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SMTP

SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) ist das Standardprotokoll für den Versand von E-Mails. Es regelt, wie E-Mails vom Absender zum Mail-Server und von dort zum Zielserver transportiert werden. Ohne SMTP geht keine E-Mail – ob aus einem E-Mail-Programm, einer Webseite oder einem Newsletter-Tool.

  • Simple Mail Transfer Protocol

Was ist SMTP?

SMTP steht für «Simple Mail Transfer Protocol». Es ist ein Netzwerkprotokoll, das den Versand von E-Mails zwischen Servern regelt. Wenn jemand eine E-Mail sendet, übermittelt SMTP die Nachricht vom E-Mail-Programm (Client) an den eigenen Mail-Server, und von dort weiter zum Mail-Server des Empfängers. Der Empfang der E-Mail – das Abrufen durch den Empfänger – übernehmen dann andere Protokolle: oder .

Der Name «Simple» ist historisch zu verstehen: Als SMTP in den 1980er-Jahren entwickelt wurde, war das Protokoll tatsächlich einfach aufgebaut. Heute ist es durch viele Sicherheitserweiterungen deutlich komplexer geworden.

Funfact

SMTP wurde 1982 in RFC 821 definiert – zu einer Zeit, als das Internet noch fast ausschliesslich von Universitäten und Militär genutzt wurde. Die erste E-Mail überhaupt wurde 1971 von Ray Tomlinson versendet, der dabei auch das @-Zeichen als Trennzeichen zwischen Nutzername und Server etablierte. Tomlinson erinnerte sich später, dass er nicht mehr wusste, was er in dieser ersten E-Mail geschrieben hatte – vermutlich etwas bedeutungsloses zum Testen.

Typische SMTP-Einstellungen

  • SMTP-Server: z. B. smtp.hostpoint.ch oder smtp.gmail.com
  • Port: 587 (STARTTLS) oder 465 (/)
  • Verschlüsselung: STARTTLS oder / – immer verwenden
  • Authentifizierung: Benutzername (E-Mail-Adresse) + Passwort

Was bedeutet das für meine E-Mail-Adresse und meinen Auftritt?

  • Professionelle Absenderadresse: Wer E-Mails von einer eigenen versendet (z. B. info@firmenname.ch), braucht einen korrekt konfigurierten SMTP-Server. Mails von Gmail- oder Bluewin-Adressen wirken weniger vertrauenswürdig – und landen häufiger im Spam.
  • , DKIM und DMARC: Moderne E-Mail-Zustellung verlangt mehr als nur SMTP. Drei Sicherheitsstandards schützen vor Missbrauch und verbessern die Zustellbarkeit: legt fest, welche Server E-Mails im Namen einer versenden dürfen, DKIM signiert jede E-Mail digital, und DMARC definiert, was passiert, wenn eine Mail diese Prüfungen nicht besteht. Alle drei werden als DNS-Einträge konfiguriert – der Hosting-Anbieter oder ein IT-Dienstleister richtet sie ein.
  • Kontaktformulare und Transaktions-E-Mails: Bestellbestätigungen, Formulareingangsbestätigungen oder Passwort-Reset-Mails müssen zuverlässig ankommen. Wer feststellt, dass solche E-Mails im Spam landen oder gar nicht zugestellt werden, hat in der Regel ein SMTP-Konfigurationsproblem – das lässt sich mit einem dedizierten E-Mail-Versanddienst (z. B. Brevo oder Postmark) beheben.