Open SourceOpen Source (offener Quellcode) bezeichnet Software, deren Quellcode öffentlich einsehbar, veränderbar und weiterverteilbar ist. Alle können sie prüfen, anpassen und weiterentwickeln.
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Closed Source

Closed Source ist die Standardform kommerzieller Software: Der Hersteller entwickelt, pflegt und schützt seinen Code, Nutzer bekommen nur das fertige Produkt. Von Windows bis zu spezialisierten Business-Anwendungen läuft ein Grossteil der Software, mit der KMU täglich arbeiten, auf diesem Modell.

  • Proprietäre Software

Was ist Closed Source?

Bei Closed-Source-Software, auch proprietäre Software genannt, bleibt der Quellcode Eigentum des Herstellers. Niemand ausserhalb des Unternehmens kann ihn einsehen, verändern oder weiterverbreiten. Nutzer erhalten eine Lizenz, die ihnen erlaubt, die fertige Software zu benutzen, nicht aber, sie selbst anzupassen oder den Code zu prüfen. Das Gegenmodell ist , bei dem der Code öffentlich einsehbar ist.

Funfact

Dass Software überhaupt als eigenständiges, geschütztes Produkt verkauft wird, ist noch gar nicht so alt. Bis 1969 lieferte IBM Software praktisch gratis zur gemieteten Hardware dazu. Erst unter dem Druck eines Kartellverfahrens trennte IBM 1969 die Preise für Hardware und Software. Dieses «Unbundling» gilt als Geburtsstunde der kommerziellen Softwareindustrie, wie wir sie mit proprietären Lizenzen heute kennen.

Was bedeutet das für meine Webseite oder mein Unternehmen?

Wer Closed-Source-Software einsetzt, kauft sich in der Regel auch Verantwortung ab: Der Hersteller kümmert sich um Updates, Sicherheitslücken und Support, meist gegen Lizenzgebühr oder im Abo. Das bringt Planungssicherheit, aber auch Abhängigkeit. Man ist auf die Entscheidungen, Preise und die Weiterentwicklung eines einzelnen Anbieters angewiesen, ein Zustand, den man Vendor-Lock-in nennt. Stellt der Hersteller das Produkt ein oder gibt das Geschäft auf, bleibt oft nur ein Wechsel auf ein anderes System.

Bei chrisign setzen wir bei unserem CMS admiralCX bewusst auf Closed Source: Weil der Code nicht öffentlich einsehbar ist, können Angreifer ihn nicht gezielt nach Schwachstellen durchsuchen, und wir behalten die volle Kontrolle über Qualität, Updates und Sicherheitspatches.