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Die angesagten Grafikformate SVG und GIF

Maeder Michael

12.07.2016
Wer die technische Entwicklung von Webseiten, Plattformen und Browsern beobachtet, dem sind in letzter Zeit zwei Bildformate aufgefallen, die immer häufiger genannt werden: Einerseits ein uraltes Format, das GIF-Format aus den 90er-Jahren, und ein relativ junges Format, das SVG-Format.

SVG

SVG bedeutet auf Englisch Scalable Vector Graphics, also Skalierbares Vektorformat. SVG ist ein relativ neues Dateiformat, mit dem Grafiken als Pfade und Formen beschrieben werden. Das bedeutet für einfachere Grafiken massiv kleinere Dateigrössen und messerscharfe Kanten ohne grobes Antialiasing.



Formen und Pfade können ohne Qualitätsverlust skaliert werden, was vor allem mit den aufkommenden Retina-Displays auf Smartphones, Tablets und einigen Desktopcomputern ein grosser Vorteil ist. Auch lassen sich SVGs mittels Javascript verändern, so dass zum Beispiel dynamisch verändernde Balkendiagramme, Liniendiagramme, Kreisdiagramme usw. erstellt werden können, ohne dass für jede Zwischenstufe ein Einzelbild notwendig ist.

SVG wird von allen aktuellen Browsern wie Mozilla Firefox, Google Chrome, Apple Safari und Microsoft Edge unterstützt.

Das Datenformat SVG wird vor allem bei Logos, Icons und Grafiken mit Volltonflächen verwendet. Nicht geeignet ist das Format für komplexe Grafiken und Fotos.

Vorteile:

  • Kleine Dateigrössen, kleiner als Rasterdateien wie jpg
  • Problemloses Verkleinern und Vergrössern
  • Möglichkeit, Elemente zu animieren


Nachteile:

  • Nur mit aktuellen Browsern verwendbar
  • Nicht geeignet für Fotos und sehr komplexe Grafiken mit Farbverläufen


GIF

Das GIF-Dateiformat wurde 1987 von Compuserve (einer der ersten Internetprovider) eingeführt und ist seit dieser Zeit unverändert. GIF bedeutet Graphics Interchange Format, also Grafikaustauschformat und ist ein Bitmap-Grafikformat. Als Bildformat ist es eingeschränkt auf 256 Farben, bietet aber die Möglichkeit, Animationen ohne Ton abzuspeichern. Eigentlich ist das Format ein Dinosaurier aus der Anfangszeit der Computer, aber genau die einfache Möglichkeit, Animationen zu erzeugen, macht das Format in den neuen sozialen Kanälen so beliebt.



Facebook, Twitter, Instagram, Tumblr und weitere Plattformen ermöglichen es dem Benutzer, sehr einfach kleine und kurze Clips bis ca. 10 Sekunden im GIF-Format in die Timeline einzuspeisen. Animationen und Videos sind in der Timeline immer ein Hingucker.

Ein weiterer Grund ist die breitbandige und gute technische Unterstützung von animierten GIFs über alle Browser- und Betriebssystemgrenzen hinweg, im Gegensatz zu technisch moderneren Alternativen wie SVG und Flash, die oft auf Browser-Plugins angewiesen sind. Auch in den meisten E-Mail-Klienten funktioniert das Datenformat GIF, aber gerade beim meistverbreiteten E-Mail-Programm Outlook funktioniert das animierte GIF leider nicht.

Vorteile:

  • Transparenz wird rudimentär unterstützt
  • Geeignet für einfache Grafiken ohne viele Farbverläufe
  • Animation wird unterstützt


Nachteile:

  • Beschränkt auf 256 Farben
  • Transparenz ist binär, ein Pixel ist transparent oder nicht transparent
  • Bei Animationen kein Ton
  • Animiertes GIF funktioniert bei Microsoft Outlook nicht


Nutzen auch Sie die korrekten und für Ihre Zwecke geeigneten Bildformate, bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns, wir beraten Sie für die Optimierung Ihres Auftrittes, sei es auf Ihrer Webseite oder in den sozialen Medien.



Cécile Kunz
Cécile Kunz
AgenturleitungAgenturleitung / Onlinemarketing

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